Gesundheit

 

Körperpflege



Fellpflege

  • Zur Hundehaltung gehört auch eine entsprechende Körperpflege. Dabei gilt die Faustregel: Je länger das Haar, desto aufwendiger die Pflege.
  • Langhaarige Hunde sollten täglich,  kurzhaarige alle zwei bis drei Tage einmal gebürstet und gekämmt werden.
  • Welpen bekommen ein spezielles -Welpen-Shampoo.

Krallenpflege

  • Wenn ihr Hund auf dem Küchenboden klingt wie ein Stepptänzer, dann sollten Sie die Pfoten mal genauer ansehen.
  • Seine Krallen dürfen den Boden nicht berühren, wenn er aufrecht steht.
  • Zu lange Krallen behindern ihren Hund beim Laufen und verursachen sogar Schmerzen.
  • Ein Hund, der nur auf den Krallenspitzen läuft, hat auf glatten Böden keinen Halt mehr.
  • Um seine „ABS-Ballen“ wieder nutzen zu können, bringt er seine Pfoten in eine Fehlstellung, was zu anhaltenden Haltungsschäden und Verspannungen führen kann.
  • Ohne regelmäßiges schneiden können die Krallen einreißen und brechen.
  • Vor allem die ungenutzten Krallen der fünften Zehen können sogar ins Fleisch wachsen und Entzündungen verursachen. 
  • Zum Krallenschneiden brauchen sie viel Licht, eine ruhige Hand und einen ruhigen Hund.
  • Die Hundekralle ist aus Horn, das fast bis zur Spitze mit Leben gefüllt, also sehr gut durchblutet ist.
  • Deshalb sollten Sie immer nur kleine Stücke von ca. 1 mm abschneiden und die Kralle nicht quetschen.
  • Bei weißer Hornfarbe können Sie das rosarote Leben sehr gut sehen, bei schwarzen Krallen können Sie die Blutgefäße mit einer kleinen Taschenlampe sichtbar machen.

Augen

  • Gesunde Hundeaugen brauchen eigentlich keine spezielle Pflege. 
  • Durch getrocknetes Augensekret hervorgerufene Verkrustungen können sie mit einem weichen und fusselfreien Läppchen, das evtl. vorher in Kamillentee getränkt wird, entfernen.
  • Stärkerer, eventuell sogar eitriger Ausfluss, gerötete oder entzündete Augen bitte zum Tierarzt gehen.

Ohren

  • Das berühren, reinigen und intensive begutachten der Ohren sollte für ihren Hund zur angenehmen Regel werden.
  • Wenn er Sie vertrauensvoll an seine Lauscher lässt, ist das ein Zeichen für eine gute Bindung.
  • Auch im Rudel gibt es diese Pflegerituale, die Sie am besten ganz früh mit ihrem Vierbeiner einstudieren.
  • Die Ohren des Hundes sind wichtige und empfindliche Sinnesorgane, die Sie regelmäßig und gewissenhaft unter die Lupe nehmen sollten.
  • Eine verschleppte Infektion oder ein unbehandelter Parasitenbefall können einen großen Gehörschaden anrichten.
  • Die Ohren geben ihrem haarigen Freund Orientierung, stabilisieren sein Gleichgewicht und zeigen an, aus welcher Richtung die spannenden Geräusche kommen.
  • Hundeohren sind sehr sensibel, dünnhäutig und zart.
  • Das Fell am äußeren Ohr können Sie mit einer weichen Bürste oder einem Kamm pflegen.
  • Stärkere Verschmutzungen entfernen Sie mit einem weichen, feuchten Tuch und trocknest die Ohren anschließend mit einem weichen Lappen ab.
  • Haare im Ohr oder Gehörgang sollten Sie besser vom Fachmann entfernen lassen, da die Verletzungsgefahr hier besonders groß ist. Das innere Ohr lässt sich am besten mit einem Ohrpflegemittel speziell für Hunde reinigen.
  • Die Flüssigkeit wird ins Ohr geträufelt, sanft einmassiert und löst so den Schmutz im Gehörgang.
  • Der Hund wird sich danach heftig schütteln und unerwünschte Gäste sowie Ohrenschmalz aus dem Ohr schleudern.
  • Achten Sie bei der Ohrenpflege darauf, dass kein Schmutz oder Wasser in den Gehörgang gedrückt wird, und verzichten sie  bei der Reinigung auf Seife, Wattestäbchen und raue Tücher.

Zähne

  • Optimal ist es, die Zähne Ihres Hundes täglich mit einer weichen Zahnbürste zu putzen.
  • Gewöhnen Sie ihm das schon im Welpenalter an. Ratsam ist auch, die Zähne regelmäßig kontrollieren zu lassen.
  • Genau wie bei uns Menschen sind die Zähne des Hundes von Zahnbelägen und Zahnstein bedroht.
  • Der Zahnstein übt mechanischen Druck auf das Zahnfleisch aus und es kommt zur Zahnfleischentzündung.
  • Wird nichts dagegen unternommen, bildet sich das Zahnfleisch zurück und die Zähne lockern sich, fallen aus oder müssen gezogen werden.

Baden

  • Eine rutschfeste Unterlage, handwarmes Wasser, Hundeshampoo und ein paar Leckerchen sorgen für einen echten gemeinsamen Badespaß.
  • Mit einem sanften Wasserstrahl beginnen Sie von den Pfoten aufwärts den Hund nass zu machen, Kopf und Ohren sparen Sie dabei aus.
  • Nun shampoonieren Sie den kleinen Schmutzfink gut ein und spülst ihn danach gründlich ab, sodass keinerlei Seifenreste zurückbleiben.
  • Sie könnten die Haut reizen und zu Allergien führen.
  • Das nasse Fell reiben Sie vorsichtig mit dem Handtuch ab und lässen ihren Hund an einem warmen Platz ohne Zugluft trocknen. 
  • In der kalten Jahreszeit sind Hundebäder nicht zu empfehlen.
  • Das Fell trocknet nur langsam, und die schützende Fettschicht braucht ihre Zeit, um sich zu regenerieren.
  • Wenn ihr Vierbeiner sich im Winter in den Schlamm geworfen hat, ist es besser, ihn mit saugstarken Hundehandtüchern oder milder Fönluft zu trocknen und den Schmutz anschließend mit Kamm und Bürste zu entfernen.